Landesruderverband Berlin e.V.

LRV-Vorstandssitzung: Rudern zurzeit nur im Einer und im Zweier erlaubt

Die Entscheidung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten, den Breiten- und Amateursport im November einzustellen, trifft auch den Rudersport hart. Die Situation war deshalb ein Hauptthema bei der digitalen LRV-Vorstandssitzung in dieser Woche. Sport darf zurzeit nur allein oder mit einer anderen Person kontaktfrei und mit Mindestabstand ausgeübt werden. „Wir können im Einer, im Doppelzweier oder Zweier ohne rudern,“ fasste LRV-Vorsitzender Karsten Finger die neue Infektionsschutzverordnung zusammen: http://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/. Er verwies darauf, dass die Bundes- und Landeskaderathleten und die Kinder bis zu zwölf Jahren weiter trainieren können, wenn der Sport im Freien in festen Gruppen von maximal zehn Personen und einem Betreuer stattfindet. „Wir sind in der glücklichen Lage, überhaupt Sport machen zu können“, sagte er. „Andere Verbände sind komplett im Lockdown.“ Er berichtete, dass bisher in den Berliner Rudervereinen kein größeres Infektionensgeschehen bekannt ist, und appellierte an die Vereine, die Abstands- und Maskenpflicht zu beachten.

Absage der Herbst-Kaderlangstrecken-Regatta am 14. November 2020 und der 24. Berlin Indoor Open am 12. Dezember 2020

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

 

 

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie sind wir nach intensiver Abwägung aller Möglichkeiten zu dem Entschluss gekommen, den ursprünglich für den 14. November 2020 am Bundes/Landesstützpunkt Rudern geplanten Langstreckentest  sowie die 24. Berlin-Indoor Open am 12. Dezember 2020 endgültig abzusagen.

 

 

Die aktuell notwendigen Maßnahmen, insbesondere  im Interesse der Gesundheit der Aktiven und des beteiligten ehren- und hauptamtlichen Personals aus den Vereinen und Verband, sind örtlich nicht verantwortlich- und in einem vertretbaren Rahmen durchzuführen.

 

 

Wir haben uns diese Entscheidungen nicht einfach gemacht, sehen jedoch z Zt. als Alternative nur die lokale Durchführung von internen regionalen Trainings-Wettkämpfen mit kleinen Gruppen an, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Hier ist die Kreativität und Solidarität aller im Berliner Wettkampfsport Engagierten nötig, denn dieser Zustand wird uns aller Voraussicht nach noch eine ganze Zeit beschäftigen. Gerne stehen wir hier natürlich mit Rat und logistischen Hilfen zur Verfügung und danken ebenso für Eure Zukunftsideen!

 

 

Indem wir auf „bessere Zeiten“ setzen und auf unser Aller Gesundheit hoffen, verbleiben wir

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen vom Regattateam Berlin

 

 

 

KARSTEN FINGER                           JÖRG INGENHÜTT                             MICHAEL HEHLKE
Vorsitzender                                     Ressort Regattawesen                       Geschäftsführer

 

Absage des Trainer*innen-C-Fortbildungslehrgangs am 21./22.11.2020

Nach eingehender Beratung im Hinblick auf die derzeit steigenden Coronainfektionszahlen musste der Vorstand des Landesruderverbandes leider die Entscheidung treffen, die für das dritte Novemberwochenende geplante Fortbildung für Trainer*innen C ersatzlos abzusagen.

 

 

 

Wir bemühen uns im Frühjahr 2021 einen Nachholtermin anbieten zu können. Alternativ verweisen wir auf die Lehrgangsangebote des DRV.

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Lizenzerhalt:

 

 

 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat bereits im Frühjahr 2020 entschieden, dass sämtliche in diesem Jahr auslaufende Trainer*innen-C-Lizenzen automatisch um ein Jahr verlängert werden, das heißt:

 

 

 

Eine Lizenz, die regulär am 31.12.2020 auslaufen würde, ist nun bis zum 31.12.2021 gültig.

 

Familiensportfest 2020 digital

Das große Familiensportfest des Landessportbunds Berlin ist das Schaufenster des Breiten- und Freizeitsports unserer Stadt. Es lockt Jahr für Jahr Zehntausende am letzten Sonntag der Sommerferien in den Olympiapark Berlin. In diesem Jahr konnte es wegen der Corona-Pandemie nicht in bewährter Form stattfinden.

 

 

 

Dafür bringt der LSB das Familiensportfest direkt nach Hause auf den Bildschirm: Mit motivierenden und unterhaltsamen Angeboten aus vielen Sportarten, die Familien mit ihren Kindern zum Mitmachen anregen – und in die Sportvereine einladen. Natürlich ist auch der Rudersport dabei: Der LSB hat mit der Kamera den Ruderklub am Wannsee besucht.

 

Schleswig-Holstein Netz-Cup

Bereits eine Woche nach ihrem Sieg bei den Europameisterschaften in Poznań ging die Mannschaft des Deutschland-Achters am vergangenen Wochenende wieder an den Start. Vom 16.10.-18.10.20 fand der 20. Schleswig-Holstein Netz-Cup statt, auch bekannt als „das härteste Ruderrennen der Welt“.

 

Jedes Jahr treten in Rendsburg auf dem Nord-Ostsee-Kanal die besten Achter der Welt gegeneinander an. Der Netz-Cup gilt als krönender Abschluss einer jeden Ruder-Saison. Neben dem DRV-Flaggschiff und dem Achter aus Polen ging dieses Mal auch der deutsche U23-Achter in Vertretung der niederländischen Nationalmannschaft an den Start. Letztere durfte dieses Jahr coronabedingt leider nicht nach Deutschland einreisen.

Frauen Doppelvierer des Bundesstützpunkts wird Vize-Europameister

Ein Bericht über die am Bundesstützpunkt Berlin trainierende Nationalmannschaft Frauen Skull

 

 Die diesjährige Europameisterschaft in Poznan bot den Nationalmannschaften am Finaltag faire Konditionen. Bei ruhigem Wasser und fast wolkenlosen Himmel konnten die Teams sich unter optimalen Bedingungen präsentieren. Unter der Leitung von Disziplin-Bundestrainer Marcin Witkowski, und in seiner Heimatstadt, hat das Frauen-Skull-Team des Berliner Stützpunktes einmal mehr seine Klasse auf der europäischen Bühne bewiesen. Alle drei Boote des Stützpunktes konnten sich ins Finale rudern.

Moritz Wolff zum Berliner Nachwuchssportler des Monats gekürt

Nachdem das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie pausieren musste, steht nun endlich wieder der Nachwuchssportler des Monats fest: Moritz Wolff. Der U23-Vizeeuropameister wurde im Rahmen des digitalen Nachwuchssportler-Projekts ausgewählt und kann sich nun über 200 Euro Preisgeld freuen. Ausschlaggebend dafür waren die herausragenden sportlichen Leistungen im September sowie die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung auf der Plattform Keep Moving. Dort sammeln die Berliner Nachwuchssportler*innen gemeinsam mit allen Sportbegeisterten Kilometer für den guten Zweck.

 

Partner des Projekts sind der Landessportbund Berlin, die Berliner Sparkasse, AHORN Hotels & Resorts, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die Berliner Morgenpost und Sportfanat.

 

Hier geht es zum Artikel über Moritz Wolff:

 

http://www.berlin-sport.de/news/2020/10/13/moritz-wolff-will-bald-eine-rechnung-begleichen.html

 

Hier gibt es weitere Infos über Keep Moving:

 

https://platform.keepmoving.eu/de/challenges/5f43cbe31bce7500109a9235/actions/description

 

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