Landesruderverband Berlin e.V.

1. Tag U19-Weltmeisterschaft

Adrian Groth (RK am Wannsee) gewinnt mit seinem Doppelzweierpartner Finn Stäblein (Würzburger RV Bayern) den Vorlauf bei der diesjährigen U19-Weltmeisterschaft in Plovdiv (BUL). Das Boot wird von Tony Götze trainiert (RK am Wannsee)

 

 

https://www.rudern.de/news/2021/junioren-wm-bereits-vier-boote-fuer-die-halbfinals-qualifiziert

 

https://worldrowing.com/event/2021-world-rowing-junior-championships

 

 

Dr. Frank-Roman Lauter

 Bundesstützpunktleiter

 

Olympisches Silber für Olaf Roggensack im Deutschland-Achter

von Franziska Haupt & Merle Schwarz (Ruder-Club Tegel 1886 e.V.)

 

 

 

Bei den Olympischen Spielen in Tokio gewinnt Olaf Roggensack vom Ruder-Club Tegel im Deutschland-Achter eine hart umkämpfte Silbermedaille. Wir blicken auf die Rennen am Sea Forest Waterway zurück und freuen uns darauf, unserem Olympioniken bei seiner Rückkehr nach Berlin einen gebührenden Empfang zu bereiten.

 

Am 24. Juni 2021 war es endlich so weit: für die Ruderer des Männer-Achters begannen die lang ersehnten Olympischen Spiele auf dem Sea Forest Waterway in Tokio nach kräftezehrenden Jahren der Vorbereitung und einer immerwährenden, Covid-bedingten Unsicherheit. „Bei den Olympischen Spielen am Start zu liegen war wirklich ein unglaubliches Gefühl“, berichtet Olaf. „Nach dem ganzen Hin und Her um die Spiele konnte ich es kaum glauben, wirklich mein erstes Olympiarennen zu bestreiten.“

Deutschland-Achter gewinnt Silber

Die Berliner Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) gewinnen in ihrem Deutschland-Achter die Silbermedaille bei den XXXII. Olympischen Sommerspielen in Tokyo. Nach einem enttäuschenden vierten Platz bei der Europameisterschaft in Varese (ITA) hatte sich das Boot im Laufe der letzten Monate grandios an die Weltspitze zurückgekämpft, den Vorlauf in Tokyo gewonnen, und auch im heutigen Finale das Feld bis 1000 m gemeinsam mit dem britischen und neuseeländischen Boot angeführt. Bei 1250 m konnten sich allerdings die Neuseeländer mit fast einer halben Länge in Führung schieben. Technisch einwandfrei rudernd, wie gemalt, begab sich der deutsche Achter auf das zweite Teilstück des Rennens. Trotzdem fand sich das Boot bei der 1500 m Marke auf Platz drei wieder, mit 1,76 sec Abstand zu den Neuseeländern, und mit 0,45 sec Rückstand zu den Briten. Mit einem beherzten Endspurt überholte der Deutschland-Achter kurz vor dem Ziel das Boot aus Großbritannien und verkürzt den Abstand zu den Neuseeländern auf 0,96 sec. Am Ende gewinnt Neuseeland Gold und die deutsche Mannschaft schließt die Olympischen Spiele mit einer sehr guten Silbermedaille ab.

Trauer um LRV-Ehrenmitglied Jürgen Stapf

Unser Ehrenmitglied Jürgen Stapf ist im Alter von 91 Jahre verstorben. Er war als Regattasprecher jahrzehntelang eine Institution. Insbesondere in Berlin moderierte er fast alle Regatten – von der Freundschaftsregatta bis zur EM und zur Junioren-WM. Auch das neue Indoor-Rudern setzte er kompetent in Szene. Sein Talent und seine ehrenamtliche Arbeit kamen ebenso anderen Sportgroßveranstaltungen zugute, z.B. im Eiskunstlaufen und Boxen. Dabei macht sich der erfolgreiche Leichtgewichtsruderer immer für den Nachwuchs seiner Sprecherzunft stark. Auch die Festschrift „125 Jahre Landesruderverband Berlin (Berliner Regatta-Verein 1881)“, die 2006 erschien, trägt seine Handschrift. Sein Heimatverein ESV Schmöckwitz hatte ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Der Landesruderverband Berlin wird Jürgen Stapf in Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Frauen-Doppelvierer verpasst Silber

Nach einem großartigen Rennen des deutschen Frauen-Doppelvierers bis zur 1750 m Marke, bei dem immer Tuchfühlung zu den Favoritinnen aus China gehalten wurde, mussten sich Schlagfrau Frieda Hämmerling (RG Germania Kiel), Carlotta Nwajide (DRV Hannover), Franciska Kampmann (RV Waltrop) und Daniela Schultze (RC Potsdam) am Ende mit einem undankbaren fünften Platz zufrieden geben. Durch einen Krebs im Endspurt kam das Boot fast zum Stehen und musste vor dem Ziel noch drei Boote passieren lassen. Bei sehr schwierigen Bedingungen im Zielbereich ereilte dieses Schicksal auch ebenso erfahrenen Mannschaften in anderen Rennen dieses Tages.

 

Die im Doppelzweier rudernden Leonie Menzel (RC Germania Düsseldorf 1904) und Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig) beendeten als Fünfte das B-Finale.

 

Aus Berliner Perspektive sind nunmehr die Augen auf das Finalrennen des Deutschland-Achters am Freitag gerichtet, in dem Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) gemeinsam mit ihren Kameraden um die Medaillen kämpfen werden.

 

(Finale, 30. Juli, 10:25 Uhr, 03:25 Uhr dt. Zeit)

 

https://www.rudern.de/news/2021/tokyo-2020-drama-um-frauen-doppelvierer

 

 

 

Dr. Frank-Roman Lauter

 

Bundesstützpunktleiter

 

Noch vier DRV-Boote mit Olympia Finalchancen

Nach einem vielversprechenden Vorlauf freuen sich unsere Berliner Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Meistersteuermann Martin Sauer (Berliner RC) aus dem Deutschlandachter auf ihr Finalrennen am Freitag.

 

(Finale, 30. Juli, 10:25 Uhr, 03:25 Uhr dt. Zeit)

 

Bereits am Mittwoch wird sich der von Marcin Witkowski trainierte Frauen-Doppelvierer vom Bundesstützpunkt Berlin der Konkurrenz stellen.

 

(Finale, 28. Juli, 10:50 Uhr, 03:50 Uhr dt. Zeit)

 

Der Frauen-Doppelzweier konnte sich am Sonntag leider nicht für das A-Finale qualifizieren und tritt im B-Finale an.

 

(B-Finale, 28. Juli, 08:10 Uhr, 01:10 Uhr dt. Zeit)

Frauen-Doppelzweier erreicht Halbfinale /Deutschland Achter Finale

Der Zweier des in Berlin beheimateten Deutsche Frauen-Skullteams konnte sich heute mit einem zweiten Platz im Hoffnungslauf für das Halbfinale qualifizieren. Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig) genießt ihre vierten Olympischen Spiele ! Nach Silber in Peking 2008 im 2x (mit 1/100 sec Abstand zum Sieger Neuseeland), Silber im 4x in London 2012 und Gold im 4x in Rio de Janeiro 2016 will sie es in Tokyo noch einmal wissen. Die 37 Jahre alte und 173cm kleine Ausnahme-Olympionikin zeigt einmal mehr, wie man auch im Rudern mit der richtigen Motivation über sich hinauswachsen kann. Wir drücken Annekatrin und ihrer Partnerin Leonie Menzel (RC Germania Düsseldorf 1904) für den schweren Halbfinallauf die Daumen.

 

(Halbfinale, 25. Juli, 12:30 Uhr, 05:30 Uhr dt. Zeit)

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
OK