Landesruderverband Berlin e.V.

Nachruf: Trauer um Holger Niepmann

(Verfasser: Ruder-Club Tegel 1886 e.V.)

 

Holger Niepmann

*13. Februar 1959 †18. August 2022

Wir alle sind fassungslos, dass unser Ruderkamerad und langjähriger Vorsitzender Holger Niepmann so plötzlich und unerwartet aus unserer Mitte gerissen wurde. Holger hatte die große Begabung Jung und Alt zusammen zu bringen, verstand es junge Menschen zu begeistern und konnte auch in schwierigen Situationen die richtigen Worte finden. Sein großes Engagement für das Rudern und den Ruder-Club Tegel, seine Lebensfreude, seine Herzlichkeit und vor allem seinen Humor werden wir vermissen.

Holger erlernte das Rudern 1970 beim RV Collegia und wechselte dann als Leistungssportler zum Ruderklub am Wannsee, für den er sehr erfolgreich war. Auch international stellten sich Erfolge ein, so vertrat Holger die deutschen Farben bei der JWM und dreimal beim Match de Senior, der heutigen U23 WM. Er kam jeweils mit einer Medaille zurück nach Berlin. Nach seiner aktiven Zeit war er in den 80er Jahren mehrere Jahre in Spandau als auch im RCT erfolgreich als Trainer tätig.

Jetzt für Emil Hennies abstimmen!

Emil Hennies vom Ruderklub am Wannsee wurde für die Wahl zu den Berliner Nachwuchssportlern des Monats August aufgestellt. Er kam bei den Deutschen U 17 Meisterschaften in diesem Jahr auf Platz 1 im Einer. Der 15-Jährige besucht die Sportschule im Olympiapark–Poelchau-Schule. Seine Trainer sind Sven Ueck, Tony Götze und Nico Deuter.

Der Landessportbund Berlin, der Olympiastützpunkt Berlin, die Berliner Sparkasse und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie möchten mit dieser Aktion die Leistungen im Nachwuchsbereich noch stärker würdigen.

Hier kann bis 31. August für Emil Hennies abgestimmt werden:

http://www.berlin-sport.de/nachwuchssportler-des-monats/wahl/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=13-06-22+Kampagnen-Name&utm_content=Mailing_13782806

Eine FsJ-lerin auf dem Siegerpodest

Leistungssport und Freiwilligendienst – das ist kein Widerspruch. Ein Beispiel ist Luise Reusch. Die 20-Jährige rudert seit sechs Jahren beim Bremerhavener Ruderverein von 1889 e. V. Ihr Bruder hatte sie zum Rudern gelockt: „Er nahm erfolgreich an Kinderregatten teil. Diese glit-zernden Medaillen an der Wand – die wollte ich auch. Außerdem bin ich sehr ehrgeizig. Sie ging zu einem Ruder-Schnupperkurs: „Ich war sofort begeistert. Wenig später nahm ich selbst an meiner ersten Regatta teil." 

Tolle Erfolge für Berlin bei der U19- und U23-WM 2022

Bei der U23-WM in Varese/Italien belegt Deutschland Rang vier im Medaillenspiegel. Grund zum Feiern gab es auch aus Berliner Sicht. Der Landesruderverband Berlin gratuliert: 

Ayse Gündüz, RU Arkona, zu WM-Silber im  Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier

Alexander Finger, Tom Gränitz, BRC, zu WM-Silber im Männer-Doppelvierer

Annalena Fisch, RaW, zu Bronze als Steuerfrau im Frauen-Achter

Ben Gebauer, RaW, kam mit dem Männer-Achter auf Platz 4.

Weitere Infos: https://www.rudern.de/news/u23-wm-skuller-foester-und-gelsen-vergolden-die-deutsche-bilanz

Bei der U19-WM belegte Deutschland mit acht Medaillen hinter Italien (9) den zweiten Platz. Tolle Erfolge gab es für Berlin. Der Landesruderverband schickt seine Glückwünsche an den Wannsee:

Jakob Geyer, BRC, zu Gold im Doppelzweier

Aaron Fuchs, BRC, Leonhard Goez, RaW, zu Gold im Achter mit Steuerfrau

Lilian Albrecht, RaW, zu Bronze im Zweier o St.

Lars Veckenstedt, BRC, kam im Vierer mit Steuermann, auf Platz 6.

Helena Wegener, RaW, kam im Vierer auf Platz 7 

Weitere Infos: https://www.rudern.de/news/u19-wm-zwei-weltmeister-und-acht-medaillen-fuer-den-drv

Unsere Glückwünsche gehen natürlich an alle beteiligten Vereine und besonders an die Trainer "vor Ort" Leon Schmitz, Jonas Schützeberg (beide BRC), Sven Ueck (RK am Wannsee) sowie die Bundestrainer Adrian Bretting und Andreas Herdlitschke.

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Spannend wie ein Weltcup: Rudern gegen Krebs in Berlin

Im Sport geht es nicht nur um Titel und Medaillen – auch um Werte wie Teamgeist, Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs" ist ein Beispiel dafür. Mit den Regattaeinnahmen aus Startgebühren, Spenden und Sponsorengeldern finanziert die „Stiftung Leben mit Krebs" Bewegungsprogramme für Krebspatienten. Lokale Rudervereine sind einmal im Jahr Gastgeber für die bundesweite Aktion. In diesem Jahr haben der RC Tegel 1886 und der Ruder-Union Arkona Berlin 1879 die Regatta auf die Beine gestellt.

Aufruf zur Stammzellen-Spende für Timm Baur vom RaW

Timm Baur vom Ruderklub am Wannsee hat ein Schicksal, das alle treffen kann. Er war als Leistungssportler Anfang der 2000er aktiv. 2004 gewann er Gold im Achter bei der U23 WM. Jetzt ist er an Leukämie erkrankt und liegt in der Uni-Klinik in Frankfurt zur Chemotherapie. „Das kann den Blutkrebs erstmal zurückdrängen, jedoch retten kann mich am Ende nur eine Stammzellspende", schreibt er. Er möchte aber nicht nur für sich einen Spender finden. Er möchte mindestens 1.000 Menschen dazu zu bewegen, sich als Spender zu registrieren. Das könne statistisch zehn Leukämie-Patienten das Leben retten. Helfen Sie Timm Baur!

Hier geht es zu seinem Aufruf – registrieren ist einfach und kostet nichts: https://www.dkms.de/Timm

RBL in Berlin: „Schön, dass ihr alle hier gewesen seid!!!!"

Spannende Rennen, knappe Entscheidungen und Emotionen pur – das war der 2. Renntag der Ruderbundesliga am 16. Juli 2022 in Berlin-Tegel. Bei den Frauen setzten sich die Ruderinnen vom Meenzer Express durch - nur knapp vier Zehntel dahinter und damit auf Platz 2 kam der Berliner HavelQueen-Achter mit: Louisa Neuland, Sofie Vardakas, Allegra Lorenz, Alina Henze, Ella Cosack, Wiebke Kaufhold, Mandy Reppner, Jessika Fuhr, Ann Laube, Scarlett Gelleszun und Steuerfrau Lisa Hellmers. Platz 3 sicherte sich das Team aus Linz. Die Goldene Ananas für Platz 4 bekamen die Frauen vom Crefelder RC.

Bei den Männern sicherte sich der Münster-Achter den Sieg vor Osnabrück und Mainz. Die Goldene Ananas für Platz 4 ging an den TÜV NORD Maschseeachter.

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