Landesruderverband Berlin e.V.

LRV-Früh-Regatta im April abgesagt – „Die Sommerregatta kriegen wir hin“

Der Vorstand des Landesruderverbands musste auf seiner jüngsten Sitzung, die wieder online stattfand, erneut eine geplante Veranstaltung absagen. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzverordnung kann die traditionelle Berliner Früh-Regatta vom 23. bis 25. April 2021 nicht stattfinden.
Auch das zentrale Anrudern musste schon aus dem Kalender gestrichen werden. Der Friedrichshagener Ruderverein wollte gemeinsam mit den Berliner Vereinen am 27. März in die Saison starten. Der LRV-Vorstand hofft, dass die Feier zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann. Im letzten Jahr trafen sich die Berliner Vereine erst Ende August beim Richtershorner Ruderverein. 
Optimistisch blickt der Vorstand auf die Wettbewerbe im Sommer. Jörg Ingenhütt, Ressortleiter Regattawesen im LRV-Vorstand, ist zuversichtlich: „Die Sommerregatta am 5. und 6. Juni kriegen wir hin.“ A. B.

Berliner Ruderjugend ist topfit

Jahreshauptversammlung wählte einen neuen Vorstand

 

Die Berliner Ruderjugend hat auf ihrer Online-Jahreshauptversammlung am 11. März 2021 einen neuen Vorstand gewählt. Sebastian Müller von der RU Arkona wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Grit Quernheim vom RC Tegel bleibt stellvertretende Vorsitzende. Als Beisitzende wurden gewählt: Konstantin von Sommerfeld vom SV Energie Berlin, Sonja Friese vom BRC Hevella, Saskia Discher vom WSC WannseeLöwe, Christopher Braune vom ESV Schmöckwitz und Martin Schindler vom RC Tegel. Der  Vorsitzende des Landesruderverbands, Karsten Finger, hatte die Wahl geleitet. Er dankte dem Vorstand der Ruderjugend für die Arbeit und das große Engagement.

 

 

Auch die Berliner Ruderjugend bewies im letzten Jahr, dass sie mit Einhaltung der Hygieneregeln und guter Organisation mithelfen kann, Veranstaltungen in der Corona-Pandemie auf die Beine zu stellen.

Meryiem Musawy für wichtigsten Nachwuchspreis im Berliner Sport nominiert

Meryiem Musawy vom Ruderclub Rapid Berlin ist als Nachwuchssportlerin des Monats nominiert. Sie gewann die Silbermedaille bei der deutschen Online-Meisterschaft auf dem Ruderergometer. Der Landessportbund, der Olympiastützpunkt Berlin, die Berliner Sparkasse und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wollen mit dieser Aktion die Leistungen junger Sportlerinnen und Sportler noch stärker in der Öffentlichkeit würdigen. Hier kann bis zum 31. März 2021 ihr für die 13-Jährige abgestimmt werden: http://www.berlin-sport.de/nachwuchssportler-des.../wahl/

 

Aktuelle Informationen zur Ausübung des Rudersports unter den derzeitig geltenden Bestimmungen

Liebe Ruderbegeisterte,

 

 

nach dem Ankündigungswirrwarr der letzten Woche hatten wir im Folgenden versucht, die Ergebnisse aus der aktuellen zweiten SARS-CoV-2 Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 04. März 2021 abzuleiten und darzulegen, welche Regelungen daraus für unsere LRV-Vereine zur Zeit unter Berücksichtigung der Inzidenzzahlen gelten müssten. Leider wurde unsere Interpretation von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport negiert. Die aktuell gültigen Regelungen sind der unten stehenden pdf-Datei zu entnehmen.

 

 20210311_AusübungWassersport.pdf

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Karsten Finger                                 Michael Hehlke

 

Vorsitzender                                                    Geschäftsführer

 

Moritz Wolff und Paul Röder ausgezeichnet

Moritz Wolff vom Berliner Ruder-Club gehört zu den Nachwuchssportlern des Jahres 2020. In der Corona-Pandemie ist auch beim wichtigsten Nachwuchs-Preis im Berliner Sport vieles anders. Erstmals sind wegen der unterschiedlichen Trainings- und Wettkampfbedingungen alle Nachwuchssportler/-innen des Monats gemeinsam zu Berlins Nachwuchssportler/-innen des Jahres 2020 gekürt worden. Neben Moritz Wolff wurden Mira Jeanne Maack (Schwimmen), Johanna Schikora (Finswimming), Lena Leege (Leichtathletik), Tom Waldsteiner (Wasserspringen), Fabienne Jährig (Radsport), Nils Matache (Turnen), Lea Enderlein & Malte Brandt (Eistanz) ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit jeweils 500 Euro verbunden. Der Landessportbund Berlin (LSB), der Olympiastützpunkt Berlin (OSP), die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Berliner Sparkasse können die Ehrung dieses Mal nicht traditionell im Wintergarten Varieté Berlin überreichen. Stattdessen wurde ein Video-Clip gedreht, der hier zu sehen ist: https://youtu.be/xPtvfi6Owpo

Der Landesruderverband Berlin verneigt sich in großer Trauer vor seinem Ehrenmitglied Udo Korgitzsch

*15.09.1936  +17.01.2021

Die Berliner Ruderwelt trauert zutiefst um den Verlust ihres Ehrenmitglieds Udo Korgitzsch.
Wir verlieren eines der größten „Urgesteine“ des deutschen Rudersports.
Udo Korgitzsch ist nun selbst ein prägender Teil jener Rudergeschichte geworden, die ihn sein Leben lang inspirierte und herausforderte, ihn bis in die äußerste Tiefe der Historie forschen ließ bis er selbst den Rang einer „lebenden Enzyklopädie“ erlangte.
Aber er war mehr für uns Ruderinnen und Ruderer, besonders für seine engen, sportlichen Weggefährten ein kluger, stets verlässlicher aber vor allem väterlicher generationsübergreifender Berater, Mitstreiter und Freund, der kritisch aber überzeugt immer für seine Ideen lebte und kämpfte, auch wenn er damit in seiner Leidenschaft manchmal einige Personen durchaus überfordern konnte.

Bauingenieurwesen hat Udo Korgitzsch studiert, dann von 1970 bis 2000 im öffentlichen Dienst Berlins gearbeitet, viele Weichen im Verkehrswesen mitgestellt. Das passte zu ihm: etwas bewegen, Dinge voranbringen und organisieren, beraten, Wissen weitergeben. 
Ohne Rudern und Tradition ist alles nichts – diesem Motto hatte sich Udo Korgitzsch sein Leben lang verpflichtet gefühlt. 

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