ParaRudern News

70 Aktive beim 26. Ruderergometer-Wettkampf des Förderverein Wassersporthandicaps

Rudern ist ein Sport für alle – mit und ohne Beeinträchtigung. Zu erleben wieder beim 26. Ergometerwettkampf am 28. Februar 2026 in Grünau. Eingeladen hatte traditionell der Berliner Förderverein Wassersporthandicaps mit dem Vorsitzenden Rolf Kelm. 70 Aktive aus acht Vereinen in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein kämpften um Bestzeiten über 300 bis 1.000 Meter. Die jüngsten waren acht Jahre alt. „Der Berliner Ruderclub Rapid hat mit seiner Kinderabteilung die Veranstaltung bereichert", so Petra Rohrbach. Sie moderiert diesen Wettkampf seit vielen Jahren. Mit dabei aus Berlin war außerdem der BRC Hevella. „Von uns haben alle Aktiven das Finale erreicht", freute sich Trainerin Monika Tampe. Sie wird Berlin mit ihrem Team bei den Nationalen Special Olympics vom 15. bis 20. Juni im Saarland vertreten.

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Ein Ruderer als Reporter

Sebastian Stuart vom RC Rapid Berlin kämpft um Bestzeiten und Inklusion im Sport

Sebastian Stuart gilt als einer der besten Special-Olympics-Ruderer in Deutschland. Er hat schon viele Rennen gewonnen. Zuletzt siegte er im Februar beim 24. Berliner Integrativen Ergometer-Wettkampf über 1000 Meter in 3:16:04 Minuten. Seit dem letzten Jahr macht der 25-Jährige vom Ruderclub Rapid Berlin auch noch auf einem anderen Gebiet von sich reden. Er hat einen Blog bei rbb 24. Dort berichtet er über Special Olympics und Inklusion im Sport: https://www.rbb24.de/sport/inklusion-special-olympics-reporter-sebastian-stuart.html

Seine Themen gehen über den Rudersport hinaus. Erst jüngst stellte er die beiden Berliner Aktiven vor, die in Thüringen bei den Nationalen Winterspielen von Special Olympics im Ski Alpin angetreten sind.

24. Berliner Integrativer Ruder-Ergometerwettkampf

Der Berliner Förderverein Wassersporthandicaps hatte am 17. Februar 2024 zum 24. Berliner Integrativen Ruderergometer-Wettkampf nach Grünau eingeladen. An den Start gingen diesmal mehr als 50 Aktive aus sechs Vereinen: Aus Berlin mit dabei waren der Berliner Ruder-Club Hevella und der Ruderclub Rapid. Aus Brandenburg kamen der Rüdersdorfer RV und der Verein Wassersport PCK Schwedt, aus Schleswig-Holstein der RV Kappeln. Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahre legten zwischen 300 und 2.000 Meter zurück. Sie kämpften und hatten viel Spaß dabei.

Wettkampfleiter waren Eckhard Richter und Rolf Kelm, der Vorsitzende des Fördervereins Wassersporthandicaps, der im Jahr 2000 in Berlin-Grünau gegründet wurde und die Veranstaltung einmal im Jahr organisiert. In den Wettkampfpausen sorgte LRV-Präsidiumsmitglied Matthias Wodtke als DJ für Stimmung.

Inklusion ohne darüber zu reden

Christiane Möller ist eine Ruderin wie viele andere. Sie liebt ihren Sport über alles. Mehrmals in der Woche steigt sie ins Boot und genießt die Bewegung an frischer Luft. „Morgens liebe ich die Ruhe und totale Friedlichkeit auf dem Wasser“, sagt sie. „Abends nach der Arbeit komme ich runter“. Seit 2016 ist sie Mitglied im Ruderklub am Wannsee. Sie fühlt sich dort heimisch, hat extra ihren Wohnsitz in die Nähe verlegt. Sie kennt viele Vereinsmitglieder und viele kennen sie. Egal wann sie zum Rudern kommt – sie ist nie allein. Es findet sich immer ein Team, mit dem sie losfahren kann. Das ist wichtig für sie, denn sie ist von Geburt an nahezu blind.

21. Berliner Integrativer Ruderergometer-Wettkampf

Rudern ist ein Sport für alle - mit und ohne Behinderung. Das zeigte der 21. Berliner Integrative Ruderergometer-Wettkampf am 15. Februar in Grünau wieder eindrucksvoll. 57Aktive legten zwischen 500 und 2000 m zurück. Sie kamen aus acht Vereinen in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein: RV Rapid, B.R.C. Hevella, Spandauer Ruder-Club „Friesen“, RV Kappeln, Rüdersdorfer RV, SC Siemensstadt, Ruderklub am Wannsee und Förderverein Wassersporthandicaps.

 

Der Förderverein Wassersporthandicaps hatte zu dem Wettkampf eingeladen. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. 

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