Handicap News

Inklusion ohne darüber zu reden

Christiane Möller ist eine Ruderin wie viele andere. Sie liebt ihren Sport über alles. Mehrmals in der Woche steigt sie ins Boot und genießt die Bewegung an frischer Luft. „Morgens liebe ich die Ruhe und totale Friedlichkeit auf dem Wasser“, sagt sie. „Abends nach der Arbeit komme ich runter“. Seit 2016 ist sie Mitglied im Ruderklub am Wannsee. Sie fühlt sich dort heimisch, hat extra ihren Wohnsitz in die Nähe verlegt. Sie kennt viele Vereinsmitglieder und viele kennen sie. Egal wann sie zum Rudern kommt – sie ist nie allein. Es findet sich immer ein Team, mit dem sie losfahren kann. Das ist wichtig für sie, denn sie ist von Geburt an nahezu blind.

21. Berliner Integrativer Ruderergometer-Wettkampf

Rudern ist ein Sport für alle - mit und ohne Behinderung. Das zeigte der 21. Berliner Integrative Ruderergometer-Wettkampf am 15. Februar in Grünau wieder eindrucksvoll. 57Aktive legten zwischen 500 und 2000 m zurück. Sie kamen aus acht Vereinen in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein: RV Rapid, B.R.C. Hevella, Spandauer Ruder-Club „Friesen“, RV Kappeln, Rüdersdorfer RV, SC Siemensstadt, Ruderklub am Wannsee und Förderverein Wassersporthandicaps.

 

Der Förderverein Wassersporthandicaps hatte zu dem Wettkampf eingeladen. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. 

Große Begeisterung beim 20. Berliner Integrativen Ergo-Wettkampf

Rudersport begeistert alle – mit und ohne Behinderung. Der 20. Berliner Integrative Ruderergometer-Wettkampf im Kanu-und Ruderleistungszentrum Berlin-Grünau lieferte wieder den eindrucksvollen Beweis. Eingeladen hatte der Förderverein Wassersporthandicaps e. V. - 60 Ruderinnen und Ruderer mit geistigen und körperlichen sowie ohne Behinderungen aus insgesamt acht Vereinen in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein sind der Einladung gefolgt.

Para Trainingslager / Zusammenkunft von Ruderern mit Behinderung 16.-21.07.2018

Der Rüdersdorfer Ruderverein -zusammen mit DRV und DBS, möchte euch alle, Sportler ,egal ob und welche Indikation / Behinderung (geistig, psych. körperl.), und eure Betreuer zu einem "Trainingslager" nach Rüdersdorf einladen. Nichtbehinderte, interssierte Sportler sind ebenfalls herzlich willkommen. Es soll vor allem ein Erfahrungsaustausch werden, bei dem der Bedarf an Unterstützung und Wissen aufgezeigt werden soll.

Ausschreibung Para Treffen / Trainingslager 16.-21.07.2018 in Rüdersdorf

Kostenplanung_zum_Para_Treffen_2018

Meldeliste_Paratreffen_2018

Unterkünfte_Pensionen

Schnuppertag an der Blinden- und Sehbehindertenschule Königs Wusterhausen am 7.2.2017 - Rudern in der Schwimmhalle

In Vorbereitung eines Schule- Verein Projektes in Zusammenarbeit mit dem Behindertensportverband Brandenburg haben sich der Rüdersdorfer Ruderverein und die Blindenschule in KW zu einem solchen Projekt zusammengefunden.

Am 7.2. hat der RRVK in der Schulschwimmhalle KW einen Schnuppertag durchgeführt. Rudern in der Schwimmhalle

Warum in der Schwimmhalle ?

1. Das haben wir noch nie gemacht, mal was neues

2. Wir arbeiten hier mit Blinden und z.T. stark sehbehinderten Kindern, sie brauchen ein Umfeld indem sie sich sicher fühlen. Die Orientierung ist für Sehbebinderte über das Gehör möglich. Hier in der Schwimmhalle haben sie bekannte Effekte.

3. Es ist einfach sicherer als im freien Wasser…und hat einfach riesig Spaß gemacht.

Von 8:°° bis ca 12:³° hat Kerstin in der Turnhalle die Vorarbeit geleistet und den Kindern die ersten koordinativen Aufgaben gegeben. In 4-5er Gruppen ging es dann in die Schwimm / Ruderhalle nebenan. Je Kind hatten wir leider nur ca 5 Minuten Zeit, an die uns die Lehrerinnen immer wieder erinnern mussten. Alle Kinder saßen im mitgebrachten Moby Dick und am Ende ist auch keiner gekentert.

Auch die Lehrer versuchten sich, hatten es schließlich während des Studiums auch einmal gelernt.

Nach einfachen Übungen zur Balance und ersten Vorwärtsbewegungen war die Stimmung richtig gut. Neben den Sehbehinderten fanden sich auch leicht bzw wenig behinderte Sportler, auf die das Auge der Talentjäger fiel.

Nun warten wir die Reaktionen der Eltern und Betreuer ab und können dann das Hauptprojekt angehen.

Ein großer Dank an den Schulleiter, die Sportlehrer und Fachleiter und natürlich an die Betreuer aus unserem Verein, nicht zu vergessen der Schwimmhallenwart – ohne sein OK hätten wir nicht rein gedurft. Es hat riesig Spaß gemacht!!

Gern würden wir hier mehr Bilder zeigen, dies ist aber erst nach Freigabe der Bilder durch die Schule und Betreuer rechtlich möglich. Daher nur dieses eine...

Text und Bild: Lutz Bühnert

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