Landesruderverband Berlin e.V.

22. Berlin Indoor Rowing Open

„Eine gelungene Veranstaltung“

Kämpfen bis zur Erschöpfung,  lautstarke Anfeuerungsrufe, Zuschauer ganz dicht dran an den Athleten – das waren unsere 22. Berlin Indoor Rowing Open im Olympiapark.  600 Ruderinnen und Ruderer aus Berlin, mehreren Bundesländern und aus dem Ausland zeigten auf den Concept2-Ergometern Spitzenleistungen. Sie legten je nach Altersklasse eine Strecke von 350 bis 2000 m zurück. Es gab Einer-, Zweier-, Vierer-, Achter- und Staffel-Rennen. Schüler waren am Start und sogar ihre Lehrer. Auch Para-Rudern gehörte wieder zum Programm. Rudern ist ein toller Sport für alle: Die Teilnehmer waren zwischen 13 und über 75 Jahre alt.

„Mein Ziel ist Tokio“ - Julia Lier im Gespräch

Der Deutsche Ruderverband hat unseren Bundes- und Landesstützpunkt am Hohenzollernkanal zum Frauen-Skull-Trainingszentrum erklärt. Jetzt trainieren 14 Frauen hier. Unter ihnen Julia Lier (27), Olympiasiegerin im Doppelvierer 2016 in Rio. Wir sprachen mit ihr:

Du hast mit deinem Boot die Langstreckenregatta im November in Berlin gewonnen. Am Wochenende startest du beim Leistungstest in Dortmund. Wie geht es danach weiter?

Ich bin zwei Tage zu Hause in Halle/Saale. Danach fahren wir ins Trainingslager nach Sabaudia in Italien, wo wir zwei Wochen bleiben.

Sportjugend würdigte junge Ruderer für ehrenamtliches Engagement

Hohe Ehrung für Marius Brunzel (Foto re.)vom Ruderklub am Wannsee: Er ist mit der SportjugendGratia in Silber ausgezeichnet worden, die für über zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verein vergeben wird.

Henry Schmidt, Niklas Arndt und Markus Krause (v.l.)– auch alle vom Ruderklub am Wannsee – wurden  als Ehrenamtliche des Jahres 2018 gewürdigt.

Die Vier gehören zu den über 50 jungen Ehrenamtlichen, die von der Sportjugend Berlin in diesem Jahr bei einer feierlichen Gala im Haus des Sports ausgezeichnet wurden.

LSB-Präsident Thomas Härtel hat einige der Ehrungen überreicht: „Es gibt so viele junge Menschen, die sich einbringen. Das zeigt: Ehrenamt ist nichts Traditionelles, sondern etwas ganz Modernes!“

Karsten Finger zum LSB-Vizepräsidenten gewählt

Der Vorsitzende des Landesruderverbandes Berlin, Karsten Finger (48), ist neuer Vizepräsident für Leistungssport des Landessportbundes Berlin. Er wurde auf der Mitgliederversammlung am 23. November 2018 einstimmig gewählt und tritt die Nachfolge von Robert Bartko an, der nicht mehr kandidiert hatte.

„Ich freue mich, für Berlin zu wirken und mich zu engagieren“, sagte der ehemalige Leistungsruderer, der 1992 bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille im Vierer mit Steuermann gewann. Er engagiert sich schon seit zwei Jahren im Landesausschuss Leistungssport.

Rudern ist ein toller Sport - auch für Mädchen

In Berlin bieten 60 Vereine und viele Arbeitsgemeinschaften an Schulen unsere Sportart auch für Mädchen an. Insgesamt rudern in unseren Vereinen über 600 Mädchen. Sophie, Kim, Charlotte, Luise, Carolin, Paula, Mia und Rebecca haben sich mal über die Schulter schauen lassen:

Video: Mädchenrudern

Start in die Saison 2019: Herbst-Langstreckentest des LRV am 10. November 2018

Am 10. November fand auf dem Hohenzollernkanal der Herbst-Langstreckentest statt: 350 Aktive aus mehreren Bundesländern, 300 Boote, 20 Rennen je nach Altersklasse 3000 oder 6000 m.

Am Start waren Nachwuchsathleten und Olympiasiegerinnen, wie Julia Lier aus Halle. Am Vortag ihres 27. Geburtstages gewann sie mit dem Frauen-Doppelvierer souverän das Rennen über 6000 m in 21:50.47 min.  Mit im Boot saßen Daniela Schultze, Charlotte Reinhardt und Frieda Hämmerling. Die Vier trainieren jetzt bei Bundestrainer Marcin Witkowski am Berliner Ruderzentrum. Der DRV hat den Bundes- und Landesstützpunkt am Hohenzollernkanal zum Frauen-Skull-Trainingszentrum erklärt. Julia Lier postete nach dem Rennen: „Abschließend mit der Berliner Herbstlangstrecke über 6 km im Doppelvierer ist nun eine weitere Trainingswoche geschafft! Auf geht’s in die Heimat, das Wochenende genießen. Dickes B wir sehen uns Dienstag...“

64. Deutscher Rudertag - Diverses

Natalie Gallien (links) nahm den Preis für den Neuköllner Ruderclub Berlin von Katharina von Kodolitsch entgegen.

DRV-Vereinspreis für zwei Berliner Vereine

 

Beim 64. Deutschen Rudertag wurde der Vereinspreis 2018 vergeben, der in diesem Jahr das Thema Mitgliedergewinnung hat. Unter den ersten sechs Preisträgern waren zwei Berliner Vereine: Die Ruderriege der Turngemeinde in Berlin 1848 kam auf Platz 4. Dem Vorstand gelinge es immer wieder, alle Altersgruppen für die Mitarbeit zu begeistern. Der Neuköllner Ruderclub Berlin, der erst 2015 gegründet wurde, erreichte Platz 6. Gewürdigt werden die Freizeitsportangebote für Eltern und die Möglichkeiten, Sport und Familie zu vereinbaren.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok