Landesruderverband Berlin e.V.

Jetzt abstimmen: Matthias Herrmann als Ehrenamtlicher des Jahres nominiert

Der Landessportbund Berlin ruft gemeinsam mit der Feuersozietät Berlin-Brandenburg wieder zur Wahl der/des Ehrenamtlichen Jahres auf. Sie werden bei der jährlichen LSB-Ehrenamtsgala ausgezeichnet. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hat eine Expertenjury mit Vertreter*innen der Feuersozietät Berlin-Brandenburg und des Landessportbunds Berlin die Top Ten bestimmt. Jetzt sind alle Berliner*innen gefragt, die „Ehrenamtlichen des Jahres“ im Berliner Sports zu wählen. 

 

Unter den Top Ten ist auch ein sehr verdienstvoller Vertreter des Berliner Rudersports: Matthias Herrmann, langjähriger 1. Vorsitzender der RG Wiking.

 

Stimmen Sie für ihn ab! Jede Stimme zählt!  

 

Hier geht es zur Online-Wahl: https://ehrenamtswahl.berlin-sport.de/

 

Berlins schönste Stadtrundfahrt soll Tradition werden

Hier geht zu einem kurzen Video über die Stadtdurchfahrt:

 

https://sportfanat.de/rudern-kanu-durch-die-berliner-innenstadt/

 

 

„Einfach genial", „ein Traum", „wunderschön", „ein Happening". Die Begeisterung der Ruderinnen und Ruderer ist riesig. Nach drei Jahren Pause sind sie am 14. Mai 2022 wieder auf der Innenstadt-Spree unterwegs. Das ist normalerweise verboten ist. Am „Tag des muskelbetriebenen Wassersports" wird eine Ausnahme gemacht. Motorboote und Ausflugsdampfer bleiben liegen. Von 9 bis 14 Uhr gehört die Spree zwischen Lessingbrücke in Moabit und Oberbaumbrücke in Friedrichshain-Kreuzberg rund 1.500 Ruder- und Kanusporttreibenden aus Berlin und ganz Deutschland. Sie genießen die schönste Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt bei herrlichem Frühsommerwetter, lassen sich vor den berühmten Sehenswürdigkeiten treiben, machen Selfies mit strahlenden Gesichtern vorm Hauptbahnhof, vorm Reichstag, im Regierungsviertel, vorm Bodemuseum, vorm Dom, vorm Humboldt Forum. Sport trifft Sightseeing. Berliner und Gäste staunen. Sie verfolgen das Ereignis vom Ufer und von vielen Brücken aus.

Frauen-Ruder-Club Wannsee – „Teil der großartigen Sportmetropole Berlin"

Der Frauen-Ruder-Club Wannsee (FRCW) feierte am 8. Mai 2022 seinen 75. Geburtstag mit einer Sternfahrt. Boote aus allen Himmelsrichtungen legten am Wannsee an, wo der 163-Mitglieder-Verein sein Bootshaus hat. Vereinsvorsitzende Heike Stich begrüßte die Gäste und Susann Seegers spielte dazu auf dem Dudelsack „So ein Tag, so wunderschön wie heute". Es gab Live-Musik von der Kapelle Kuschkow Experience, außerdem Gegrilltes, Kaffee und Kuchen. Auf einer Fotowand zeigten Vereinsmitglieder, was den FRCW ausmacht: Teamrudern, Wanderrudern, Rudern im Sommer und im Winter, Trainingslager, geselliges Beisammensein. „Dass die Frauen seit Jahrzehnten im Verein und mehrmals die Woche drei Stunden auf dem Wasser sind, um zum Beispiel 18 Kilometer rund um die Wannsee-Insel zu rudern, hat etwas mit Zusammenhalt und dem Sport zu tun", schreibt die Berliner Morgenpost in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2022 unter der Überschrift „Die Ruderinnen vom Wannsee".

BRC weihte Erweiterungsbau für die Jugendarbeit ein

Anlässe zum Feiern gibt beim Berliner Ruder-Club (BRC) öfter. Der Verein ist seit über 100 Jahren eine Medaillenschmiede für Olympiasieger, Welt- und Europameister. Am 1. Mai 2022 wurden allerdings keine sportlichen Erfolge gefeiert. Mitglieder, Sponsoren, Gäste und Freunde des Vereins am Kleinen Wannsee weihten beim feierlichen Anrudern die neuen, größeren Trainings- und Umkleideräume ein. Vereinsvorsitzender Ralf Korge dankte auf dem Bootsplatz vor dem altehrwürdigen Vereinshaus all jenen, die dazu beigetragen haben, dass die neuen Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden können: dem Senat, den Baufirmen, den Mitgliedern. Er erinnerte daran, dass der Verein mit einem Zukunftskonzept seit 2013 stetig seine Mitgliederzahlen steigern konnte – von knapp 600 auf über 700. Die Erweiterung der Trainings- und Umkleideräume sei also dringend notwendig gewesen.

 

Berliner Ruderer helfen Geflüchteten aus Kiew

Die Solidarität mit der Ukraine ist auch im Rudersport groß. Ein Beispiel sind Bogdana Vasyliv und ihre Mutter Halyna. Sie flüchteten vor einem Monat aus Kiew. Dank sportlicher Kontakte zu Berliner Ruderern bekamen sie für zwei Wochen eine Unterkunft im Bootshaus in Tiefwerder – bei den Ruderern der Turngemeinde in Berlin 1848. Jetzt wohnen sie auf Initiative des Landessportbunds Berlin mit anderen Geflüchteten im Horst-Korber-Sportzentrum. Dort kann Bogdana die Möglichkeiten nutzen, die die nahegelegene Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule bietet. In Kiew hatte die 16-Jährige vier Jahre eine Sportschule besucht. Mehrfach stand sie in ihrer Altersklasse auf dem Siegerpodest: Sie ist ukrainische Meisterin im Achter und Kiewer Meisterin im Einer. A. B.

 

 

 

Gute Leistungen der Junioren

Die Berliner Junioren kehrten mit guten Ergebnissen von der DRV-Leistungsüberprüfung in Krefeld zurück. Wir gratulieren:

 

         Jakob Geyer (BRC) zum Sieg im Doppelzweier und zu Platz 3 im Einer

 

         Aaron Fuchs und Lars Veckenstedt (beide BRC) zu Platz 3 im Zweier ohne

 

         Gustav Kämmer, Yannik Sens (beide RK am Wannsee) zu Platz 3 im Vierer ohne

 

Weitere Infos:

 

https://www.rudern.de/news/gute-leistungen-des-para-und-u19-teams-in-krefeld

 

Fotos: DRV/Seyb

 

Zweimal Gold auf den Kleinbootmeisterschaften für den RCT

Ein Bericht des Ruder-Club Tegel 1886 e.V. von Franziska Haupt & Merle Schwarz

 

 

Mit großem Stolz beglückwünschen wir unsere beiden Spitzensportler*innen Alyssa Meyer und Olaf Roggensack zu ihren Siegen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften 2022 in Krefeld!

 

Start-Ziel-Sieg

 

Im Halbfinale am Samstag musste im Zielbereich der Frauen Zweier-ohne noch ein Photofinish dienen, um die Siegerinnen des Halbfinals auszumachen. Der Bugball von Alyssa und ihrer Partnerin Melanie Göldner vom Ruder-Club Potsdam lag dabei noch drei hundertstel Sekunden hinter dem Siegerboot. Doch umso motivierter gingen beide am Sonntag das Finale an und konnten am Ende die Deutschen Kleinbootmeisterschaften souverän mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden.

 

In einem Interview mit dem Deutschen Ruderverband (DRV) freut sich Melanie: „Unser Ziel war es schon, ganz oben zu stehen. Aber dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht. Wir sind zufrieden.“ Alyssa erklärt dem DRV: „Wir wollten das Frauen-Riemen-Team wieder nach vorne fahren und da anknüpfen, wo wir in den vergangenen Jahren aufgehört haben und das Team aufbauen.“

 

Das Saisonziel der beiden ist also klar: Nach dem nationalen Erfolg am Wochenende nun auch international wieder ganz oben mitzumischen.

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