Geschäftsstelle

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JHV 2023: Stehende Ovationen für scheidenden LRV-Präsidenten Karsten Finger

-Thomas Haun einstimmig zum Nachfolger gewählt

Es war schon eine besondere Jahreshauptversammlung des Landesruderverbandes Berlin:

Nach zehnjähriger Präsidentschaft wirkte Karsten Finger doch sichtlich gerührt als er in den Räumen der Rudervereinigung Hellas-Titania von den LRV-Mitgliedsvereinen und seinem Präsidium verabschiedet wurde. Gleichzeitig überraschte ihn der LRV-Geschäftsführer Michael Hehlke mit einer launigen Laudatio und dem Präsidiumsbeschluss zur Verleihung der goldenen LRV-Ehrennadel für besondere Verdienste. Nach dem Schlußsatz „Karsten wir danken Dir“ gab es minutenlange stehende Ovationen der Versammelten in Anerkennung seiner großartigen Leistungen für den Berliner Rudersport.

Der scheidende Präsident dankte den Anwesenden auch dafür, dass er der Erste sein durfte, der die neu designte goldene Ehrennadel angesteckt bekam.

Zu den ersten Gratulanten gehörten der Ehrenvorsitzende des Deutschen Ruderverbandes, Prof. Dr. Wolfgang Maennig, LSB-Präsident Thomas Härtel und das LRV-Ehrenmitglied Heinz Gottschalk.

65. Deutscher Rudertag: Große Ehre für fünf Berliner

Fünf Berlinern wurde beim
65. Deutschen Rudertag eine große Ehre zuteil:

   Wolfgang Maennig (Olympiasieger 1988) vom Berliner Ruderklub Brandenburgia wurde gemeinsam mit dem scheidenden DRV-Vorsitzenden Siegfried Kaidel zum Ehrenvorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes ernannt. 

   Uwe Graf vom Berliner Ruder-Club wurde zum Ehrenmitglied gewählt.

   Britta Oppelt (mehrfache Olympiamedaillengewinnerin) von der Rudervereinigung Hellas-Titania wurde mit den meisten Stimmen in den Beirat Leistungssport gewählt. In dieses Gremium wurde LRV-Präsident
Karsten Finger als Vertreter des DRV-Länderrates ebenfalls berufen.
   Karen Molkenthin vom Spandauer Ruder-Club „Friesen“ wurde erneut in die Regelkommission gewählt.


Wir gratulieren den fünf Berliner Vereinsvertretern und natürlich Moritz Petri, der zum Vorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes gewählt wurde!!!! 

Alle Infos über den 65. Deutschen Rudertag stehen auf der Homepage des Deutschen Ruderverbandes.

Einweihung der Vitrine zum Gedenken an den Stifter Richard Motte Schröder und Ausschreibung 2021

Zur Dokumentation des historischen Hintergrundes der Richard Motte Schröder Jugendstiftung und zur Würdigung des Stifters sowie zur weiteren Bekanntmachung der Stiftung wurde nach Vorstandsbeschluss vom 23.02. sowie vom 30.11.2020 im Eingangsbereich des Ruderleistungszentrums eine Vitrine aufgestellt. Sie enthält u.a. Fotodokumente aus dem Nachlass von Richard Schröder, eine Kopie eines frühen handgeschriebenen Lebenslaufes und eine Erklärung zum Namen „Motte“. Die Gestaltung der Vitrine hatte Prof. Dr. Peter Hertel übernommen. Die Vitrine wurde im Rahmen der 10. Vorstandssitzung der Stiftung gemeinsam vom Vorstand feierlich eröffnet.

Wer sich um Förderungen für 2021 bewerben will, beachtet bitte beigefügte Ausschreibung_2021.pdf

 

LRV-Früh-Regatta im April abgesagt – „Die Sommerregatta kriegen wir hin“

Der Vorstand des Landesruderverbands musste auf seiner jüngsten Sitzung, die wieder online stattfand, erneut eine geplante Veranstaltung absagen. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzverordnung kann die traditionelle Berliner Früh-Regatta vom 23. bis 25. April 2021 nicht stattfinden.
Auch das zentrale Anrudern musste schon aus dem Kalender gestrichen werden. Der Friedrichshagener Ruderverein wollte gemeinsam mit den Berliner Vereinen am 27. März in die Saison starten. Der LRV-Vorstand hofft, dass die Feier zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann. Im letzten Jahr trafen sich die Berliner Vereine erst Ende August beim Richtershorner Ruderverein. 
Optimistisch blickt der Vorstand auf die Wettbewerbe im Sommer. Jörg Ingenhütt, Ressortleiter Regattawesen im LRV-Vorstand, ist zuversichtlich: „Die Sommerregatta am 5. und 6. Juni kriegen wir hin.“ A. B.

Der Landesruderverband Berlin verneigt sich in großer Trauer vor seinem Ehrenmitglied Udo Korgitzsch

*15.09.1936  +17.01.2021

Die Berliner Ruderwelt trauert zutiefst um den Verlust ihres Ehrenmitglieds Udo Korgitzsch.
Wir verlieren eines der größten „Urgesteine“ des deutschen Rudersports.
Udo Korgitzsch ist nun selbst ein prägender Teil jener Rudergeschichte geworden, die ihn sein Leben lang inspirierte und herausforderte, ihn bis in die äußerste Tiefe der Historie forschen ließ bis er selbst den Rang einer „lebenden Enzyklopädie“ erlangte.
Aber er war mehr für uns Ruderinnen und Ruderer, besonders für seine engen, sportlichen Weggefährten ein kluger, stets verlässlicher aber vor allem väterlicher generationsübergreifender Berater, Mitstreiter und Freund, der kritisch aber überzeugt immer für seine Ideen lebte und kämpfte, auch wenn er damit in seiner Leidenschaft manchmal einige Personen durchaus überfordern konnte.

Bauingenieurwesen hat Udo Korgitzsch studiert, dann von 1970 bis 2000 im öffentlichen Dienst Berlins gearbeitet, viele Weichen im Verkehrswesen mitgestellt. Das passte zu ihm: etwas bewegen, Dinge voranbringen und organisieren, beraten, Wissen weitergeben. 
Ohne Rudern und Tradition ist alles nichts – diesem Motto hatte sich Udo Korgitzsch sein Leben lang verpflichtet gefühlt. 

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