Rudern in Berlin

Rudern in Berlin

Karsten Finger appelliert: „Sport im Freien wieder freigeben“

Es war wie ein Dé¬jà-vu. Was der LRV-Vorsitzende Karsten Finger am 7. Mai 2021 im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses über die aktuelle Situation im Rudersport berichtet, erinnerte an die Lage vor einem Jahr. Rudern im Vierer und Achter war im Sommer 2020 wochenlang verboten  - nur weil der Abstand in den Booten baulich bedingt 1,40 m beträgt und dadurch der geforderte Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Heute geht es wieder um die 10 Zentimeter.
Zwar dürfen die Kadersporter*innen zurzeit trainieren und Sport für Kinder und Jugendliche bis zu 13 Jahren – in Fünfer-Gruppen – ist auch erlaubt. Aber ansonsten ruht der Vereinssport komplett seit über einem halben Jahr. Was das bedeutet, machte Karsten Finger den Abgeordneten mit einer Zahl deutlich: „Der Landesruderverband hat nur noch rund 9.200 Mitglieder. 500 – meist Kinder und Schüler – haben uns letztes Jahr verlassen.“

"Funkhaus Grünau" für den Wassersport sichern Hinweis auf die Initiative:

Das „Funkhaus Grünau“ in der Regattastraße 277 in Berlin-Grünau war ursprünglich ein Sport- und Erholungsheim. Es wurde vor fast 100 Jahren gebaut und beherbergte damals eine Bootshalle. Seit 2008 gehört es einem Hamburger Investor. Bis heute tut sich aber nicht viel. Der Verein „Zukunft in Grünau“ unterstützt deshalb den Antrag zur Enteignung des Eigentümers, damit das Gelände mit dem Gebäude wieder ein Ort für Erholung und Wassersport werden kann.
Jede/r kann dabei mithelfen und hier die entsprechende Petition unterschreiben: 

https://www.change.org/p/petitionsausschuss-des-abgeordnetenhauses-von-berlin-enteignungsantrag-zur-rettung-des-denkmals-funkhaus-grünau

Weitere Infos: https://www.zukunftingruenau.de/ AB

 

"Be strong, say NO!"-Plakette für den BRC Hevella

Be strong, say NO! – gegen Gewalt im Sport  ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Ruderjugend und des Deutschen Ruderverbands. Sie sprechen sich damit gegen jede Form von Gewalt aus, sei sie psychischer, physischer oder sexueller Natur. Es soll eine Kultur des Hinsehens geschaffen und präventiv gearbeitet werden.
Seit kurzem gehört auch der Berliner Ruder-Club Hevella zu den Trägern der Plakette Be strong, say NO! – gegen Gewalt im Sport. Wie viele andere Vereine teilen auch die Spandauer diese Werte ohnehin, sie haben es jetzt aber für alle sichtbar gemacht. Die stellvertretende Jugendleiterin Sonja Friese (Foto Mitte) hat sich darum gekümmert, dass ihr Verein die Anforderungen erfüllt, um die Plakette tragen zu können.

Endlich!!! Teamrudern in Berlin wieder offiziell erlaubt!

Liebe Rudersportbegeisterte,
ein langer Weg liegt hinter uns und nun ist endlich auch in Berlin ein Teilziel erreicht:
Ab sofort darf „ausnahmsweise“, wie es Innen- und Sportsenator Andreas Geisel in der Pressemitteilung vom 13.07.2020 formuliert hat im Mannschaftsboot gerudert werden.
Wir danken zu allererst Allen, die mit konstruktiven, verantwortungsvollen, geduldigem aber entschlossenen Vorgehen den Kampf zur Freigabe unseres geliebten Natursports mitgegangen sind!
Damit die gewonnene Freiheit auf dem Wasser aber unter den leider immer noch herrschenden, und nicht zu unterschätzenden Pandemiebedingungen, von Dauer bleibt, bitten wir Euch um unbedingte Umsetzung und Beachtung der weiter geltenden Regeln und Verordnungen zur Eindämmung des SARS-Covid-19-Virus.
Insbesondere verweisen wir auf die Verpflichtung für Steuerleute zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes (MNS) im Mannschaftsboot.
Die weiteren Voraussetzungen für unseren Sport findet Ihr im aktualisierten Covid19-Nutzungs-_und_Hygienekonzept_LRV_Berlin15.07.20.pdf

Für den gemeinsamen Neustart wünschen wir „Riemen und Dollenbruch“

Hohe LSB-Ehrungen für Ehrenamtliche aus unseren Vereinen

Der Landessportbund Berlin e. V. zeichnete bei einer Gala in den Räumen der Feuersozietät Am Karlsbad in Berlin-Mitte 60 verdienstvolle langjährige Ehrenamtliche des Berliner Sports aus, u. a. auch Mitglieder unserer Rudervereine:

Die LSB-Ehrennadel in Gold überreichte Präsident Klaus Böger an Matthias Herrmann und Jörg Brandt von der RG Wiking. 

Die Ehrennadel in Silber erhielten Dr. Wolfram Miller von der RG Wiking. 

„Veränderungen müssen kommen“

Mit dem 1. Berliner Rudertag am 19. März 2017 begann eine neue Zeit beim Landesruderverband Berlin: Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen des Vorstands, DOSB-Leistungssportreform, Schlüsselübergabe für den neuen Anbau am Landesleistungszentrum und Ehrung der erfolgreichen Spitzensportler und Nachwuchstalente als Dank und Ansporn.
Die über 200 Teilnehmer und Gäste spüren das Besondere des Tages auf den ersten Blick: Die große Sporthalle im Ruderzentrum am Jungfernheideweg, wo normalerweise die Kaderathleten trainieren, war festlich geschmückt: Tische weißgedeckt, Stühle dicht gestellt, die Flaggen der 59 Mitgliedsvereine aufgefädelt und an der Stirnseite ein übergroßes Foto mit den glücklichen Olympiasiegern 2016 im Doppelvierer. Ein erster optischer Hinweis auf die erfolgreiche Bilanz des Landesruderverbandes, der zu den größten, traditionsreichsten und medaillenträchtigsten Berliner Sportfachverbänden gehört. Allein das Ergebnis der Olympischen Spiele in Rio spricht für sich. Der DRV kehrte mit zwei Gold- und einer Silbermedaille zurück. An allen drei Medaillen waren Berliner beteiligt - als Athleten und Trainer.

Großes Dankeschön an unsere Helfer und Unterstützer!!!

Wir haben unsere vielen treuen Helfer und Unterstützer auch in diesem Jahr wieder ins Ruderzentrum eingeladen, um ihnen Danke zu sagen. Thomas Haun begrüßte sie alle zum traditionellen Eisbeinessen: u. a. Helmut Griep, Ehrenvorsitzender des Deutschen Ruderverbandes, Carsten Engelmann, Stellvertretender Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Heinz Gottschalk und Udo Korgitzsch, LRV-Ehrenmitglieder, Michael Scholz und Mike Kaus vom Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin, Anne Lampen, Architektin, und Peter Gräfe, Bauleiter, des Anbaus am Ruderzentrum, Anja Schäfer,  Geschäftsführerin der BBG Bootsmanufaktur Berlin GmbH,  sowie Vertreter der DLRG, des THW und der Malteser. Mit dabei war auch Werner Jäkel. Er ist seit über 25 Jahren Regatta-Helfer auf dem Motorboot. Jörg Ingenhütt und Deborah Jautzke vom LRV-Regattateam dankten ihm ganz besonders.  

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