Die meisten DRV-Olympioniken kommen aus Berlin

Die meisten DRV-Olympioniken kommen aus Berlin

Wenn am Samstag die ersten Boote in Eton/Dorney auf die olympische Regattastrecke gehen, fiebern die Ruderer in den Vereinen der Hauptstadt besonders mit. Denn Berlin stellt das größte Kontingent der deutschen Ruder-Equipe der deutschen Olympiamannschaft. Kein Wunder, denn die Wassersportstadt verfügt mit 58 Vereinen über eine in Deutschland einmalige Dichte an Klubs und bietet somit einen idealen Fundus an Talenten.

Von den 48 männlichen und weiblichen Athleten der DRV-Mannschaft stammen acht aus Berlin,Die Hauptstadt liegt damit an der Spitze, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit sieben Olympioniken. Im Deutschland-Achter sitzen gleich zwei Ruderer aus der Hauptstadt, beide Mitglied des Berliner Ruder-Club (BRC). Martin Sauer muss als Steuermann im Rennen immer den richtigen Kurs und das gegnerische Feld vor Augen haben. Andreas Kuffner rudert auf Position zwei, also gleich hinter dem Bugmann. Nach drei Weltmeistertiteln in Folge gilt das Paradeboot des DRV als Anwärter auf olympisches Edelmetall.

Im Frauen-Doppelvierer sitzen ebenfalls gleich zwei Berliner Ruderinnen. Britta Oppelt von der Rudervereinigung Hellas Titania und Julia Richter vom Ruderklub am Wannsee (RaW)  holten bereits im vergangenen Jahr WM-Gold. Oppelt kann auf eine Fortsetzung ihrer olympischen Medaillenserie hoffen, gewann sie doch 2002 Silber im Doppelzweier in Athen und Bronze 2008 im Doppelvierer in Peking.Mit von der Partie ist Tina Manker, ebenfalls vom RaW.  Die Skullerin startet im Doppelzweier zusammen Stephanie Schiller vom Ruder-Club Potsdam. Manker saß im vergangenen Jahr zusammen mit Oppelt und Richter in dem Gold-Doppelvierer.

Einen Weltmeistertitel hat bereits Eric Knittel vom BRC in der Tasche. Der Goldmedaillengewinner von 2009 startet mit Stephan Krüger vom olympischen Ruderclub Rostock von 1956. Mit Linus Lichtschlag vom RaW ist ein weiterer Ex-Weltmeister am Start.  Der Skuller holte 2010 WM-Gold im Leichtgewichts-Doppelzweier mit seinem Partner Lars Hartig von der Friedrichstädter 1926. Beide treten in London in der gleichen Bootsklasse an.

Aus der Talentschmiede des BRC stammt ebenfalls Anton Braun. Er geht im Zweier ohne Steuermann mit seinem Partner Felix Drahotta vom Rostocker Ruder Club von 1885 an den Start. Riemenruderer Braun gewann 2010 die Goldmedaille im Achter auf der Weltmeisterschaft der Unter-23-jährigen.  Mit von der Partie sind übrigens drei Berliner als Bundestrainer. Dieter Öhm, Alexander Schmidt und Sven Ueck gehören zum Team am Leistungszentrum im Hohenzollernkanal und stellen in London die optimale Vorbereitung ihrer Athleten sicher.

Weitere Infos zu den Athleten finden Sie unter http://www.rudern.de/nationalteam/athleten/

Kontakt: Pressesprecher Ulf Baier, 0179/2975630 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok