Rudertraining einmal anders

Rudertraining kann auch etwas mit Boxen, Slacklining und Slingtraining zu tun haben. Davon konnten sich die rund 20 Teilnehmer des Lehrgangs. „Abwechslungsreiches Rudertraining“ an 19./20. November 2016 im Ruderzentrum überzeugen. LRV-Vorstandsmitglied Frank Kegler hatte einen Lehrgang zur Verlängerung der Trainer-C-Lizenz konzipiert und dabei Bewegungsangebote aus anderen Sportarten auf die Bedürfnisse der Ruderer zugeschnitten:  „Es geht darum“, sagt er, „das oft als monoton angesehene klassische Rudertraining attraktiver zu machen – mit mehr Abwechslung und Vielfalt.“

 

Im ersten Tag des Wochenendes stellte der Sportwissenschaftler Johan Kegler viele verschiedene Spiele als Kommunikations- und Koordinationstraining vor, die er nach einer Theorie-Einführung mit den Teilnehmern im Praxisseminar ausprobierte. Inwiefern, für wen und wann autogenes Training im Rudersport eine wichtige Rolle spielen kann, erläuterte anschließend der Diplom-Psychologe Rainer Wörner. Dieses Lehrgangsangebot ist für den LRV, so Frank Kegler, eine erste Grundlage, auf diesem Gebiet neue Wege im Bildungsbereich zu gehen, die ausgebaut werden können, wenn der Bedarf und das Interesse vorhanden sind.

Am zweiten Tag schnupperten die Teilnehmer unter Anleitung von Diplom-Sportwissenschaftler Bert Eichholz in anderen Sportarten. Gemeinsam entdeckten sie Bewegungsangebote im Boxen oder Slacklining, die Kraft, Ausdauer oder Koordination trainieren, worauf es auch im Rudersport ankommt. Indem sie viel Spaß dabei hatten, wandelte sich ihr zu Lehrgangsbeginn geäußertes „Ich muss teilnehmen, um meine Lizenz zu verlängern“ am Ende der zwei mit vielen Fakten, Anregungen und Ideen gefüllten Tage in „Es war ein interessantes Wochenende, ich habe viel mitgenommen.“

 

Bericht und Foto: A. Baufeld

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