Berliner Ruderjugend stärkt Nachwuchsarbeit und Kinderschutz

Ohne Berliner Ruderjugend (BRJ) keine Regatten des Landesruderverbands und keine Berliner Talente beim Bundeswettbewerb. Deshalb konnte sie auch auf ihrer Jahreshauptversammlung eine erfolgreiche Bilanz des letzten Jahres ziehen: Sie hat die LRV-Regatten auf vielen Positionen abgesichert– von der Regattaleitung über Motorbootfahrer, von der Zeitnahme bis zur Helferkoordination. Sie war mit 78 Kindern aus 15 Vereinen beim Bundeswettbewerb und erkämpfte dort Platz 6 in der Gesamtwertung. Sie engagiert sich für die Nachwuchsgewinnung, u. a. beim Förderprogramm von BERLIN HAT TALENT des Landessportbunds und des Senats. Sie stärkt gemeinsam mit dem Landesruderverband den Kinderschutz und organisiert Schulungen mit der LRV-Kinderschutzbeauftragten, Grit Quernheim. Die Basisschulungen werden in diesem Jahr fortgesetzt. „Wir verurteilen jegliche Formen der Gewalt und möchten unseren Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld bieten und ihren die Freude am Rudersport vermitteln“, erklärte BRJ-Vorsitzende Saskia Discher in ihrem Jahresbericht.
Sie war im letzten Jahr neu in das Amt gewählt worden – gemeinsam mit Sebastian Müller (stellv. Vorsitzender) sowie den Beisitzern Konstantin von Sommerfeld, Sonja Friese, Lorenz Kühne, Moritz Wielgosch und Amelie Dollar. Die Jahreshauptversammlung dankte ihnen für ihre Arbeit und entlastete den Vorstand einstimmig.
Die Berliner Ruderjugend hat sich auch in diesem Jahr wieder viel vorgenommen: Neben den zahlreichen Regatten und dem Bundeswettbewerb sind u. a. ein Übungstag am 27. Juni, ein BRJ-Sommerwochenende am 29./30. August und ein Trainingswochenende für Kinder in Großbooten geplant. Angestrebt wird ebenso eine engere Kooperation mit dem Schülerruderverband – für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit.
A. B.
