Landesruderverband Berlin e.V.

„ Veranstaltungen wie diese machen eine Stadt lebenswert“ - Bundesfinanzminister Olaf Scholz war Schirmherr der 89. Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“

Quer durch Berlin“ - das war am 6. Oktober 2018 ein Meer voller Ruderinnen und Ruderer auf der Spree und am Ziel vor dem Haus der Kulturen der Welt. An den Start gingen über 500 Teilnehmer aller Altersklassen: ab 13 Jahre bis über 80, Freizeitsportler und die Elite von einst und jetzt. Sie kamen aus vielen Bundesländern und aus dem Ausland, u. a. aus Dänemark, Großbritannien, Niederlande, Polen, Russland und der Schweiz. Schirmherr war Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz. Er schrieb in seinem Grußwort: „Als Ruderer freue ich mich über Veranstaltungen wie diese. Sie machen eine Stadt lebenswert.“

Countdown: 6.Oktober 2018 "Quer durch Berlin" auf der Spree

Gleich ist es soweit:
Das Ruderrennen durch die Sportmetropole Berlin wird gestartet. Wieder haben sich über 140 Boote in die Startliste eingetragen und am Samstag, 06. Oktober geht es bei sonnigen 21° über den 7000m Kurs von der Mörschbrücke (nähe Schloss Charlottenburg) zum Bundeskanzleramt/ Haus der Kulturen im Tiergarten. Dort erwarten wir zwischen 13:30 und 16:30 die Vierer und Achter im Ziel. Begleitet wird das Ganze vor dem Restaurant Auster von der Sir Gusche Band und unserem Moderatorenteam. Also Hinkommen zum "Spreekieker-Event" unter der Schirmherrschaft vom Vizekanzler Olaf Scholz.
Wir erwarten alle Ruderfans!

HIER NOCH WICHTIGE HINWEISE: Bootstransporte zum Sattelplatz bitte nur über Goerdeler Damm anfahren, NICHT über Nikolaus-Groß -Weg!!!
Das aktuelle Meldeergebnis und die Anfahrtsbeschreibung findet Ihr hier!

Maximilien Munski und Nora Peuser als Pate bei JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Die Ruder-Wettbewerbe von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA fanden auch in diesem Jahr wieder traditionell auf der Berliner Regattastrecke in Grünau statt. Fast 600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland hatten sich für die Finalrennen vom 24. bis 26. September 2018 qualifiziert.

Die Medaillen überreichten die rudersportlichen Aushängeschilder Maximilian Munski und Nora Peuser, die beide ihre ersten Wettkampferfahrungen bei diesem weltgrößten Schulsport-Wettbewerb gesammelt haben. Sie waren deshalb auch gern als Pate in Grünau dabei sein und überreichten die Medaillen bei den Siegerehrungen.

Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze für Berliner Ruderer und am BSP Berlin trainierende Athleten bei der WM 2018 in Plovdiv

Der Deutschland-Achter mit Martin Sauer vom Berliner Ruder-Club als Steuermann konnte seinen WM-Titel souverän verteidigen.

Marcin Witkowski führte den Frauen-Doppelvierer mit Marie-Cathérine Arnold, Carlotta Nwajide, Franziska Kampmann und Frieda Hämmerling zum Vizeweltmeistertitel hinter der starken polnischen Crew.

Mehr deutsche Medaillen gab es in den 14 olympischen Bootsklassen nicht für den DRV.

Max Röger von der RG Wiking holte mit dem Leichtgewicht-Männer-Doppelvierer Gold. Das war die erste Goldmedaille für den DRV bei dieser WM.

Berliner Frauen und Männer bei der Ruder-Bundesliga 2018 ganz vorn

Unglaublich, aber wahr: Der Hauptstadtsprinter und die Havelqueens sind die Bundesliga-Champions 2018. Nach fünf Renntagen feierte Berlin einen Doppelerfolg. Herzlichen Glückwunsch!

Die Frauen vom Havelqueen-Achter Potsdam/Berlin standen als Gesamtsiegerinnen schon nach dem Halbfinalerfolg gegen den Crefelder Ruder-Club fest. Auch bei den Männern fiel die Entscheidung im Halbfinale: Den Hauptstadtsprinter von der Ruder-Union Arkona Berlin 1879 und den Achter aus Minden trennte vor dem letzten Renntag nur ein Punkt. Sie trafen im Halbfinale aufeinander. Die Berliner gewannen und holten sich im Finale gegen den Münster-Achter den Tagessieg.

Trauer um Friedel Krüger

Schon zu Lebzeiten war sie unter Wanderruderern eine Legende: Frieda (Friedel) Krüger. „Rudern ist mein Leben“, bekannte Friedel, deren Mundart unverkennbar die gebürtige Berlinerin verriet. „Ihren“ Sport hatte sie gefunden, als sie 14-jährig an der Ruderschule Berlin, einer Einrichtung für Lehrlinge kaufmännischer Berufe, erstmals ins Boot stieg. Friedel wurde Mitglied im Verein der Touren-Ruderer Berlin, später der Rudergesellschaft Nibelungen. Nach dem Krieg ging sie ihrer Leidenschaft gemeinsam mit ihrem damaligen Mann zunächst in Rauchfangswerder nach, im Südzipfel Berlins, mit eigenem Boot, „weil – rudern mussten wir ja.“ Bezeichnend, dass Tochter Jenny „versehentlich“ im dortigen Bootshaus geboren wurde. „Es gab doch kein Wochenende und keinen Urlaub ohne Rudern.“ Eine Beschreibung der Verdienste Friedel Krügers um das Wanderrudern in Ost- und Westdeutschland würde ein Buch füllen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok