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Nach Luzern ist vor Hamilton:
Nach Gold, Silber und Bronze beim Weltcup-finale wollen Berlins Ruderer auch bei den WM im Spätherbst nach Medaillen greifen:
Acht Ruderer aus Hauptstadtvereinen waren am vergangenen Wochenende beim Weltcup-Finale auf dem als „Göttersee" verehrten Luzerner Rotsee in Aktion. Diese Regatta galt auch als Wahrsager für den Saisonhöhepunkt, die WM auf dem Lake Karapiro im neuseeländischen Hamilton (30. Oktober - 7. November),

die diesmal aus europäischer Sicht sehr spät im Jahresverlauf liegt. Nicht alle sportlichen Wünsche gingen in Luzern in Erfüllung - das gilt für den DRV insgesamt und das Oktett des LRV ebenso. Aber zum einen sind bis zur WM noch einige Wochen Zeit, um erkannte Defizite und Formrückstände auszugleichen. Und zum anderen ist auch zum jetzigen Zeitpunkt durchaus Anlass zum Optimismus: das Glas ist nicht halbleer, es ist halbvoll!

Denn die Berliner Bilanz auf dem Rotsee konnte sich durchaus sehen lassen. Am Ende fuhr die Achter-Schar mit einem kompletten Medaillen-Satz wieder nach Hause, fünf der acht Teilnehmer hatten eine Medaille am Hals. Die wertvollste durfte Deutschland-Achter-Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) sein eigen nennen, der nach dem Sieg der DRV-Paradecrew seit der Übernahme der Geschäfte im Heck des Bootes vom legendären Peter Thiede damit weiter ungeschlagen ist. Silber holte sich Linus Lichtschlag (RK am Wannsee) im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Partner Lars Hartig (Friedrichstadt) zweieinhalb Sekunden hinter den Neuseeländern. Und Bronze gab es für den mit den drei Berlinerinnen Britta Oppelt (Hellas Titania), Julia Richter und Tina Manker (beide RK am Wannsee) besetzten Frauen-Doppelvierer, der gemeinsam mit Carina Bär (Heilbronn) auf Rang drei hinter den Britinnen und der Ukraine ruderte. Richter war nach dem zweiten Weltcup in München vom Zweier in den dort siegreichen Vierer gewechselt, um diesen noch stärker zu machen.

Trotz der Platzverschlechterung muss man das Experiment keineswegs als gescheitert betrachten, denn bei extremen Temperaturen lieferten sich die drei führenden Boote ein enges und hartes Rennen, in dem der DRV-Vierer erst im Schlußspurt der Hitze kräftemäßig Tribut zollen musste. Nur eine halbe Sekunde lag man am Ende hinter den zweitplatzierten Ukrainerinnen, 1,7 Sekunden hinter dem Sieger aus Großbritannien. „Das macht nicht mutlos, das spornt an", gab  Julia Richter nach dem knüppelharten Wettkampf die Richtung für den Weg bis zur WM vor. Auch die übrigen Berliner Luzern-Starter mussten  bis auf eine Ausnahme nicht enttäuscht nach Hause fahren.  Andreas Kuffner (BRC) erreichte im neugebildeten Zweier ohne mit dem Rostocker Felix Drahotta immerhin das A-Finale und wurde dort Sechster. Er bestätigte damit nachdrücklich seine Anwartschaft auf ein WM-Ticket für Neuseeland. Sophie Dunsing (SV Energie), als Skull-Ersatzfrau vor Ort und im Einer aufgeboten, wurde Fünfte im B-Finale - das war in Ordnung, Aufgabe erledigt! Bliebe noch Eric Knittel (BRC), der Doppelzweier-Weltmeister des Vorjahres, der in Luzern mit seinem Rostocker Partner Stephan Krüger nach Krankheit und Trainingsausfall endlich seine erste internationale Duftmarke des Jahres setzen wollte.

Daraus wurde nichts, denn schon nach Platz 5 im Vorlauf war klar, dass die aufgebauten Defizite nicht im Schnelldurchlauf zu kompensieren waren. Zum D-Finale trat das Duo nicht mehr an, weil unter den obwaltenden Umständen darin kein trainingsmethodischer Sinn zu erkennen war. Schade drum. Denn, so das gängige Szenario für die letztendlichen WM-Nominierungen durch DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher, wer beim Weltcup-Finale nicht in den Endläufen steht, der ist raus oder muss sich ganz hinten anstellen. Freilich dürften bei solchen Erwägungen auch die Umstände unter den bestimmte Resultate zustande kommen, nicht unberücksichtigt bleiben.      
 

 Deutsche Indoor-Rowing Serie

11.12.2010
14. Berliner Indoor Rowing open


 

Mittwoch, 08 September 2010
Städtekampf-Qualifikation Junior A/B

Montag, 20 September 2010
Jugend trainiert für Olympia 20.-22.09.

Dienstag, 21 September 2010
Jugend trainiert für Olympia 20.-22.09.

Mittwoch, 22 September 2010
Jugend trainiert für Olympia 20.-22.09.

Samstag, 09 Oktober 2010
Quer durch Berlin

Samstag, 09 Oktober 2010
81. Langstreckenregatta Quer durch Berlin

Samstag, 23 Oktober 2010
Sternfahrt Rudergesellschaft Wiking